Artikel

von Stefanie Gradl

Titanic

Im Jahre 1912 ging ein Schiff auf Reisen,
"Die unsinkbare Titanic" sollte es heißen.
"Nicht einmal Gott könnte dieses Schiff versenken",
pflegten die Leute damals zu denken.
Aber was die Leute damals nicht ahnten, war,
dass dies sowohl ihre erste als auch letzte Jungfernfahrt war.
Schon in der zweiten, schwarzen Atlantiknacht,
wird sie überfallen von einer eiskalten Macht.
Ein Eisberg brachte sie zum Untergehen,
doch die Leute wollten die Wahrheit immer noch nicht sehen.
"Es kann gar nicht sinken" hörte man die Leute lachen,
doch als es langsam in die Tiefe sank, begannen die Menschen, Panik zu entfachen.
"Frauen und Kinder zuerst" hieß es nun,
doch was sollten ihre Männer und die dritte Klasse tun?
Nichts! Es gab nicht einmal für alle Rettungsboote,
und deshalb verschlang das Meer die Titanic und über tausend Tote.


Alex   08. Januar 2018    20:57    Gedichte - Gradl    0    32
Titanic, Stefanie Gradl



von Stefanie Gradl

Die Donau

Ein leichter, sanfter Abendwind
begleitet zwei Brüder, beide noch ein Kind.
Sie wollten spielen Räuber und Gendarme,
an der Donau, in deren düst`ren Nebenarm.
Sie stiegen in ein altes Fischerboot
und trieben hinaus in den finst`ren Tod.
Auf einmal stieß etwas die zwei
und das Boot war menschenfrei.
Am Morgen fand man das alte Boot
und die Jungen, beide tot.


Alex   08. Januar 2018    20:56    Gedichte - Gradl, Geister/Gespenster    0    35
Donau, Stefanie Gradl



von Stefanie Gradl

Hab' Dich lieb

Gestern Nacht hab` ich in den Himmel geschaut,
und für Dich die hellsten Sternchen geklaut!
Es heißt ja, man soll nicht stehlen,
aber wem fällt`s schon auf, dass ein paar Sternchen fehlen!
Ich tu`s wieder, ich bin ein kleiner Dieb,
aber nur für Dich, denn ich hab` Dich lieb!


Alex   08. Januar 2018    20:56    Gedichte - Gradl    0    33
Stefanie Gradl, Lieb



von Stefanie Gradl

Die Rose

Die Rose so rot wie Blut,
duftet wundervoll und gut.
Ihre Blüte so schön und zauberhaft,
manchen sehr viel Glück verschafft.
Ihr Stengel aber von Stacheln besteckt,
den Finger oft mit Blut bedeckt.
Doch verfluche sie nicht,
denn sie ist schön, wie ein Vergissmeinnicht!


Alex   08. Januar 2018    20:55    Gedichte - Gradl    0    33
Rose, Stefanie Gradl



von Stefanie Gradl

Die größte und stärkste Brücke der Welt

"Der Sturm! Ob die Brücke ihn hält!
Die größte und stärkste Brücke der Welt!"
Die Brücknersleut` schauen in die dunkle Ferne,
der Himmel ist schwarz! Man sieht keine Sterne!
Vater und Mutter sehen wartend nach Süden aus,
ob ihr Sohn mit dem Zug kommt nach Haus`!
Der Sturm heult. Wellen peitschen an die Brück`
"Mein Sohn, ob er jemals kommt zurück?"
"Na klar kommt dein Sohn zurück, du wirst seh`n,
wenn die Leute ihm jubelnd entgegen geh`n!"
Der Sturm heult durch die kalte Nacht,
noch zwanzig Minuten bis Mitternacht!
"Die Wellen schlagen immer heftiger gegen die Brück`
und mein Sohn ist immer noch nicht zurück!"
Der Vater hat keine Sorge um sein Kind,
obwohl er immer stärker weht; der Wind!

Blitze durchzucken die schwarze Nacht,
noch zehn Minuten bis Mitternacht.
Der Zug! Er ist`s! Die Brücknersleut` geben sich die Hände,
endlich hat das Warten ein Ende!
Während alle schon feiern den kommenden Sieg,
führt der Sturm mit der Brücke Krieg.
Der Sturm ergreift die endgültige Macht,
und noch zwei Minuten bis Mitternacht!

Der Zug fährt nun dem Ziel entgegen,
und alle danken für Gottes Segen.
Der Vater sieht nur Ruhm und Geld
und die Anerkennung der Brücke von der ganzen Welt.
"Bis jetzt ist der Zug noch nicht am Ziel",
und als dieser Satz der Mutter fiel,
durchzucken Blitze die unheimliche Nacht,
die Uhr schlägt zwölf; es ist Mitternacht!

Ein Donner erdröhnt! Blitze zucken! Der Wind zischt!
Die Brücke bricht. Das Licht erlischt!
Der Zug stürzt in das tiefe Meer.
Fassungslos, erschrocken blicken alle hinterher!
"Die größte und stärkste Brücke der Welt?,
die nicht mal `nen Zug und `nen Sturm aushält!"
Den Vater durchdringt ein kalter Schauer,
die Mutter weint um den Sohn voll Trauer.


Alex   08. Januar 2018    20:53    Gedichte - Gradl    0    34
Gedicht, Stefanie Gradl



Mysteria

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Mysteria


Alex   19. Dezember 2017    00:23    Mysteria    0    81



Gespenst

Weiße Frau

Einleitung

 

Die Weiße Frau ist ein Gespenst, das in mehreren Schlössern europäischer Adelsfamilien gespukt haben soll. Die ältesten Berichte über die Erscheinung stammen aus dem 15. Jahrhundert, die größte Verbreitung fand der Glaube an den Geist im 17. Jahrhundert. Obwohl Ähnlichkeiten zu anderen weiblichen Geistern des europäischen Volksglaubens – zum Beispiel der irischen und keltischen Banshee – bestehen, ist die weiße Frau ein Phänomen, das erst in der hochadligen Kultur der Frühen Neuzeit entstand und typisch für diese war. Die Wundergläubigkeit im Zeitalter der Gegenreformation ließ das Gespenst zu einem realen Faktor werden, das ebenso wie andere Standesattribute (Wappen, Abstammungssagen) die Bedeutung des Geschlechts unterstreichen konnte.

Die Sagen über die weiße Frau werden bis heute als Folklore verbreitet und in modernen Medien verarbeitet.
Ganzen Artikel lesen


Alex   19. Dezember 2017    00:09    Geister/Gespenster    0    90
Weiße Frau, Weiße, Frau



Poltergeist

Einleitung

 

Poltergeist bezeichnet in der Parapsychologie das Auftreten von Klopfgeräuschen, elektrischen Störungen, Bewegung von Gegenständen und Ähnlichem, die im deutschen Sprachgebrauch als – relativ harmloser – Spuk, übernatürliche Erscheinungen oder okkulte Phänomene gedeutet werden, weil zunächst keine physikalische Ursache erkennbar ist. Viele Poltergeist-Erscheinungen stellen sich bei genauer Untersuchung als Schabernack heraus oder lassen sich auf Naturphänomene (Wind- und Wettereinfluss z. B.) zurückführen. Der Begriff ist hauptsächlich im anglo-amerikanischen Sprachbereich üblich. Insbesondere dem englischen Adel dienen Poltergeister als Touristenattraktion für die Schlösser.

Daneben soll es auch parapsychologisch relevante Poltergeistphänomene mit Klopfgeräuschen und Objektbewegungen geben, die nicht durch unmittelbare physikalische Einwirkung verursacht werden. Diese sollen bevorzugt in Gegenwart pubertierender oder medial veranlagter Personen auftreten. Daher erklärten die amerikanischen Parapsychologen J. Gaither Pratt und William G. Roll Poltergeistphänomene 1958 als wiederkehrende spontane Psychokinese (RSPK, Recurrent Spontaneous Psychokinese). Danach ist der Poltergeist kein intelligentes, unabhängiges Phantom, also kein realer Geist, sondern eine mentale Projektion bzw. eine unbewusste Persönlichkeitsabspaltung insbesondere seelisch angespannter Pubertierender, die sich in psychokinetischen Effekten „entladen“ kann. Auch der Freiburger Parapsychologieprofessor Hans Bender hatte in den 1960er und 1970er Jahren mit mehreren solcher durch Jugendliche angeblich unbewusst verursachten Poltergeistphänomene zu tun. Ein besonderer Fall war der Rosenheim-Spuk.
Ganzen Artikel lesen


Alex   19. Dezember 2017    00:08    Geister/Gespenster    0    92
Poltergeist, Geist



Geist/Gespenst

Einleitung

 

Als Gespenst oder Geist bezeichnet der Volksglaube ein meist unkörperliches, häufig mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattetes, aber zugleich mit menschlichen Eigenschaften versehenes Wesen. Es gilt als Phänomen des Spuks oder ruft diesen hervor. Sein zeitweiliges Erscheinen fällt angeblich regelmäßig in die Geisterstunde um Mitternacht und vollzieht sich häufig in nebelhaft durchsichtiger, angedeutet menschlicher oder nicht menschlicher Gestalt oder in einer weißen, zuweilen an Bettlaken erinnernden Gewandung. Gespenster gibt es in der Vorstellungswelt verschiedener Kulturen. Im engeren Sinne des Wortes sind Gespenster nur die Totengeister.
Ganzen Artikel lesen


Alex   19. Dezember 2017    00:07    Geister/Gespenster    0    91
Geist, Gespenst



geimpft

Die leutselige Frage an den Junior: "Na, Peterchen, weißt du denn auch, wogegen ich dich geimpft habe?" - "Klar. Gegen meinen Willen!"


Alex   16. Oktober 2017    22:41    Arzt-Witze    0    75
geimpft, Arzt, Witz



Facebook
Kaffekasse
Shoutbox
Keine Einträge vorhanden